Tai Chi Chuan

Tai Chi ist eine ganzheitliche, hoch entwickelte Bewegungskunst aus dem alten China, die u.a. als Meditation, Heilgymnastik und als Kampfkunst praktiziert wird. Tai Chi Chuan aktiviert dabei den Fluss der Lebensenergie (Chi) und basiert auf der taoistischen Lehre, dass das Harte durch das Sanfte überwunden werden kann.

Die Bewegungen des Tai Chi Chuan sind rund und weich. Es ist eine Kampfkunst, die nicht auf die Entwicklung von Muskelkraft setzt. Tai Chi Chuan ist eine ist Meditation in der Bewegung und es ist die einzige Selbstverteidigung, die allein die Kraft des Geistes einsetzt. Tai Chi besteht aus langsamen, fließenden Übungen, wobei der Praktizierende immer in Bewegung und im Gleichgewicht bleibt.

Die Legende des Tai Chi

Tai Chi Chuan ist eine traditionelle chinesische Kampfkunst, deren Wurzel bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Der Gründer des Tai Chi Chuan hat der Legende nach, einen Vogel und eine Schlange beim Kämpfen beobachtet und dabei festgestellt, dass die geraden Bewegungen des Vogels nicht den runden, ausweichenden Bewegungen der Schlange standhalten konnte.


Pushing-Hands

Pushing-Hands ist die wichtigste Partnerübung des Tai Chi Chuan. Man arbeiten miteinander, um ein Gefühl für Balance und Energie zu bekommen. Dabei werden die Hauptübungen: Abwehren / Peng, Zurückrollen / Lu, Drücken / Chi, und Schieben / An geübt.

Diese Übungen werden später auch bei der Partnerübung mit dem Schwert geübt.

Schwert mit Partner

Das „klebende“ Schwert ist eine der wichtigsten Übung im Tai Chi Chuan. Dabei werden dieselben Prinzipien wie bei der Form und den Pushing-Hands trainiert. Allerdings werden die Bewegungen „größer“ und dynamischer. Diese Übungen sind für Fortgeschrittene vorgesehen.